Jede zweite Hebamme überlegt aufzuhören. Ein neuer Vertrag verändert ihren Arbeitsalltag grundlegend – mit spürbaren Folgen für Schwangere, Kliniken und die Hebammen selbst. In dieser Reportage begleiten wir die Hebammen Maria, Silke und Teresa: während des anstrengenden Arbeitsalltags, immer mehr Dokumentationspflichten und dem Kampf um faire Bezahlung. Viele Hebammen fühlen sich überlastet und finanziell bedroht – viele haben bereits gekündigt.
Der neue Hebammenhilfevertrag regelt die Bezahlung von Hebammen. Er soll die Betreuung im Kreißsaal eigentlich verbessern, führt jedoch in vielen Hebammen-Teams zu weniger Einkommen – teilweise bis zu 37 % weniger. Besonders betroffen: freiberufliche Beleghebammen, die in Bayern rund 80 % aller Geburten begleiten.
Wir zeigen:
- Wie der Dokumentationsdruck die Arbeit im Kreißsaal verändert
- Warum sich ganze Hebammenteams auflösen
- Wie eine junge Frau bangt, ob ihr Kind zwei Monate zu früh geholt werden muss
- Warum hunderte Menschen für ihre Hebammen auf die Straße gehen
- Was Krankenkassen und Politik dazu sagen
Inhalt:
00:00 Intro
00:53 Maria hilft einer Frau mit Bluthochdruck
06:19 Teresa misst Herztöne
13:09 Mütter gehen auf die Straße
17:39 Silke bereitet Kaiserschnitt vor
19:33 Teresa checkt, wieso das Baby unruhig ist
22:52 Maria weiß nicht, wie es weitergeht
25:55 Ein Kind ist geboren!
27:23 Die Abrechnung
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Autor*innen: Jonas Breitner, Sophie Morár, Josef Schön
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